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Bundesnetzagentur veröffentlicht Jahresbericht 2011 – Wettbewerb, Verbraucherschutz und attraktive Infrastrukturinvestitionen sind Ziele für die Zukunft

09

Mai
2012

Veröffentlicht am 09.05.2012

 

Die Bundesnetzagentur hat in der vergangenen Woche ihren Bericht für das Jahr 2011 vorgelegt. “Auch für die zukünftige Arbeit der Bundesnetzagentur wird das bewährte Zieldreieck gelten: Wettbewerb fördern, Verbraucherschutz gewährleisten und Infrastrukturinvestitionen attraktiv machen“, erklärte der neue Präsident der Bundesnetzagentur Jochen Homann.

Insbesondere der von der Politik geforderte beschleunInfrastrukturen – zu dem auch die Breitbandversorgung gehört – verlange attraktive Investitionsbedingungen und sei nicht kostenlos zu haben.

Besonders die Entwicklung des Internets und die rasant steigende Datenübertragung erfordern weitere Investitionen in den Netzausbau – wer hier nicht in leistungsfähige Netze investiert, kann in diesem Marktumfeld schnell auf der Strecke bleiben. „Hier wird auch ganz deutlich: Der Wettbewerb zwischen den verschiedenen Telekommunikationsnetzen führt zu bemerkenswerten Beschleunigungsimpulsen”, betonte Homann.
Die Entwicklungen im Mobilfunkmarkt sind erfreulich: Zwar hat sich das Wachstum der Teilnehmerzahlen in den vergangenen Jahren insgesamt verlangsamt. Der Zuwachs betrug von Ende 2008 bis Ende 2011 knapp sieben Mio. SIM-Karten, verglichen mit einem Wachstum von knapp 28 Mio. Karten zwischen 2005 und 2008. Im letzten Jahr stieg die Teilnehmerzahl aber wieder deutlich auf mittlerweile über 114 Mio. Teilnehmer an (2010: rund 109 Mio. Teilnehmer).Während der Telefonverkehr im Festnetz zurückgeht, nimmt er im Mobilfunk weiter zu. Das abgehende Sprachverkehrsvolumen betrug im Jahr 2010 noch ca. 102 Mrd. Minuten. 2011 erhöhte es sich um ca. fünf Prozent auf 107 Mrd. Minuten. Die Zahlen bestätigen die beständig voranschreitende Substitution des Festnetzes durch den Mobilfunk. Im internationalen Vergleich ist die Quote in Deutschland gleichwohl noch unterdurchschnittlich. Hierzulande besteht also noch weiteres Potential für die Substitution von Fest- durch Mobilfunknetzanschlüsse. Vor diesem Hintergrund sieht sich die E-Plus Gruppe in ihrem Fokus auf eine Mobile-Only Strategie bestätigt.

Durch attraktive Angebote, wie die die Möglichkeit, auch im Mobilfunk über eine Festnetznummer erreichbar zu sein, werden immer mehr Menschen auf einen gesonderten Festnetzanschluss verzichten. Zudem trägt die zunehmende Verbreitung von Smartphones und Zweitgeräten, wie Surf-Sticks und Tablet-PCs zu steigenden Teilnehmerzahlen bei. 2011 wurden erstmals mehr Smartphones als normale Handys verkauft. Zudem bietet die steigende Anzahl von SIM-Karten zur automatisierten Datenkommunikation zwischen Geräten (Machine-to-Machine oder M2M) Potenzial für weiteres Wachstum.

Auch im Vergleich mit den Wettbewerbern stellt sich die Entwicklung für die E-Plus Gruppe positiv dar: Zum einen steigen die Teilnehmerzahlen bei den E-Netzen weiterhin stärker an als bei D-Netzen. Zum anderen verzeichnete E-Plus 2011 mit 2,3 Mio Neukunden die stärksten Kundengewinne aller Betreiber. Auch in Bezug auf die Nutzung von mobilem Breitbandinternet zeigt sich, dass E-Plus mit der HSPA-Aufrüstung seiner Netze den Markt richtig einschätzt: Während sich die Anzahl der regelmäßigen Nutzer von UMTS-Diensten nochmals stark erhöht hat, spielt die Nutzung von LTE keine signifikante Rolle.

Insgesamt bestätigt sich die Strategie, auf die Bedürfnisse der Kunden zu ernst zu nehmen. Die steigende Nachfrage nach Smartphones, die wachsende Popularität von Apps und mobilem Internetsurfen sowie der Wunsch nach Telefonaten ohne Zeitlimit machen Mobilfunk-Komplettangebote bei Kunden immer beliebter. In dieser Phase eines neuen Nutzungsverhaltens im Massenmarkt bietet die E-Plus Gruppe aus Verbrauchersicht mit Allnet-Flats für die volle Mobilfunkleistung die einfachste und sicherste Variante für den täglichen Gebrauch moderner Handys.

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Über den Autor

Harald Geywitz ist Repräsentant Berlin im Bereich Government Relations bei Telefónica Deutschland.