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Foto: CC-By 2.0 Flickr User Johan Larsson. Bildname: Dropbox. Ausschnitt bearbeitet.
Artikel

Aktuelles aus dem Mobilfunk:
Die SMS ist noch lange nicht tot

07

Mai
2013

Veröffentlicht am 07.05.2013

Gestern stellte die Bundesnetzagentur ihren Jahresbericht für 2012 vor. In dem Bericht befinden sich einige Überraschungen. Wir stellen die wichtigsten Parameter zum Telekommunikationsmarkt mit dem speziellen Fokus auf den Mobilfunk vor.

173.000 Menschen in Deutschland arbeiten für Unternehmen im Telekommunikationsmarkt.

Über 113 Millionen Teilnehmer (Messung entspricht der Anzahl der eingesetzten SIM-Karten) sind im Mobilfunkmarkt aktiv; das entspricht 138 Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung. Da nur 90 Prozent der SIM-Karten regelmäßig aktiv sind, haben die Mobilfunkanbieter langfristig inaktive Teilnehmer ausgebucht. Dies führte dazu, dass erstmals weniger Teilnehmer im Mobilfunkmarkt aktiv sind als im Vorjahr.

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Foto: CC-By 2.0 Flickr User Johan Larsson. Bildname: Dropbox. Ausschnitt bearbeitet.

Datenverkehr explodiert

Der wachsende Datenverkehr im Mobilfunk ist für die Leistungsfähigkeit der Netze eine Herausforderung. 2012 wurden rund 140 Mio. GB übertragen (zum Vergleich: 2008 waren es noch 11,47 Mio. GB). 40 Mio. SIM-Karten werden für die mobile Datenübertragungsdienste genutzt. Die allermeisten davon übrigens im 3G-Netzstandard UMTS/HSPA. Auf die viel diskutierte neue Breitbandtechnologie LTE entfielen Ende 2012  1,12 Millionen der 113 Millionen SIM-Karten im Markt. Also weniger als 1 Prozent.

SMS so beliebt wie nie zuvor

Die SMS feierte nicht 2012 nicht nur ihren 20. Geburtstag, sondern konnte in Deutschland auch einen neuen Rekordwert verzeichnen: 59,1 Milliarden Kurznachrichten wurden letztes Jahr versendet – mehr denn je zuvor. Insofern gehen Abgesänge auf die SMS an der Realität vorbei.

Im Jahr 2012 wurden von Mobilfunktelefonen im Inland insgesamt rund 110 Mrd. Minuten abgehende Gespräche geführt. Während per Festnetz weniger telefoniert wird, ist in den Mobilfunknetzen kontinuierlich ein Zuwachs festzustellen. Die Hälfte der Telefonate wird im eigenen Netz geführt. Etwa 70 Prozent der Gespräche werden inzwischen pauschal über Flatrates abgerechnet.

Den vollständigen Jahresbericht der Bundesnetzagentur finden Sie hier.

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