UdL Digital Talk: Die Fotos

Foto: E-Plus Gruppe
Veröffentlicht am 27.05.2013

Dank Smartphones und Tablets, dank facebook und Blogs kann sich de facto Jeder nicht nur über politische Vorgänge informieren, er kann auch selbst zum Informanten werden und somit an der politischen Willensbildung mitwirken. Insofern müsste die Politikverdrossenheit sinken, schließlich waren die Zugangsbarrieren nie so gering wie heute. Müsste man meinen – stimmt aber nicht. Nicht nur sinkt die Wahlbeteiligung, Studien, die den Grad der Politikverdrossenheit messen, kommen auch noch zu dem Ergebnis, dass die immer höher ausfällt. Aktuell ist jeder Dritte unentschlossen, ob er überhaupt noch zur Wahl gehen soll.

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Insofern war die Ausgangsfrage des jüngsten UdL Digital Talks durchaus provokativ: “Kann Digitalisierung Politikverdrossenheitabbauen – oder aber befeuert sie sie?” Es diskutierten die Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Nico Lumma, Internet-Pionier und Co-Vorsitzender von D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Beide Diskutanten waren sich in vielen Punkten einig – so wäre es kein probates Mittel, Wahlen per Internet-Klick zu ermöglichen. Dadurch würde man zwar die Zugangshürden massiv senken, gleichzeitig sei aber eine zuverlässige Auszählung der Stimmen mit den heute verfügbaren Mitteln nicht gewährleistet.

Die Video-Aufzeichnung zum UdL Digital Talk mit Renate Künast und Nico Lumma gibt es hier nächste Woche.

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