Schriftsteller Ingo Schulze in UdL10: von Handys und Ikonen

Veröffentlicht am 27.10.2010

Einer der meistübersetzten deutschen Schriftsteller der Gegenwart war gestern zu Gast bei E-Plus in UdL10. Im Rahmen der Finissage seiner Künstlerfreundin Sarah Schumann „Stadt ∙ Land ∙ Mensch“  las Ingo Schulze aus verschiedenen Werken. Mit der Erzählung über eine wundertätige Museums-Ikone (aus dem Band „33 Augenblicke des Glücks“) nahm er Bezug auf die Moskauer Bilder der Berliner Künstlerin. Aus seinem großen (und umfangreichen) Wenderoman „Neue Leben“ gab er eine ausführliche Kostprobe und stellte die Schriftstellerwerdung des Romanhelden vor.

Ingo Schulze; Foto: E-Plus Gruppe

Die Titelstory aus „Handy. Geschichten in alter Manier“, 2009 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet, amüsierte gerade die Gäste von E-Plus. Die Geschichte aus der Frühzeit des Mobilfunks spielt 1998 – als man seine Nummer nur einzelnen ausgewählten Menschen weitergab und Klingeltöne noch irritierend waren. Irritiert war am Ende der Lesung niemand, viel eher angeregt, mehr Geschichten von Ingo Schulze zu entdecken.

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