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Artikel

So twittern Politiker:
Konstantin von Notz

11

Feb
2013

Veröffentlicht am 11.02.2013

Zweieinhalb Jahre untersuchte die Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft die Auswirkungen des digitalen Wandels auf Politik und Alltag. In unserem twitter-Check nehmen wir in den kommenden Wochen unter die Lupe, wie es ausgewählte Mitglieder der Kommission selbst mit der politischen Kommunikation im Internet halten. Diese Woche: Konstantin von Notz, Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen.

Grüne Netzpolitik pur

Auf seiner Homepage rückt Konstantin von Notz sofort seine Kernthemen ins Blickfeld: „Das mache ich: Grüne Netz- und Innenpolitik“. Der twitter-Account des netzpolitischen Sprechers der grünen Bundestagsfraktion spiegelt dies in eindrucksvoller Art und Weise wider: Begriffe wie Datenschutz, Leistungsschutzrecht oder Überwachung am Arbeitsplatz kommentiert von Notz immer wieder und retweetet darüber hinaus einschlägige Zeitungsartikel. Auch die Arbeit in der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft dokumentierte der 42-Jährige: So twitterte er während der Abschlusssitzung der Kommission und versäumte außerdem nicht, sich bei allen Mitglieder für die gute, arbeitsreiche Zusammenarbeit zu bedanken.

Inhalte zentral

Im Mittelpunkt der twitter-Aktivitäten von Konstantin von Notz stehen also die Inhalte. Dies spiegelt sich auch in den Zahlen wider: Nur 15 Prozent Prozent seiner 200 letzten Tweets waren Replies auf andere User. Dialog findet damit zwar statt, steht aber nicht unbedingt im Mittelpunkt der twitter-Präsenz des gebürtigen Schleswig-Holsteiners. Vielmehr dokumentiert er eifrig seine politische Arbeit: Regelmäßig verweist er auf eigene Reden, Interviews, Pressemitteilungen und Artikel oder berichtet über Sitzungen seines Kreisverbands als auch des Bundestags, dessen Mitglied er seit 2009 ist.

Eifriger Twitterer mit Verschnaufpausen

Während Konstantin von Notz beispielsweise im September und Oktober 2012 im Schnitt etwa zehn Tweets pro Tag ins Netz schickte, waren es im Januar 2013 nur etwas mehr als fünf am Tag. Dies liegt vor allem daran, dass er sich wie auch schon in der Sitzungspause des Bundestags im Sommer über die Feiertage eine twitter-Verschnaufpause gönnte. Twitter stellt für ihn offensichtlich hauptsächlich ein politisches, berufliches Medium dar – Persönliches gibt er auf twitter so gut wie gar nicht Preis.

Infoparadies für grüne Netzpolitik

Fazit: Konstantin von Notz‘ twitter-Account ist ein Paradies für all jene, die sich für grüne Netz- und Innenpolitik interessieren. Seine 7546 Follower werden über netzpolitische Entwicklungen permanent auf dem Laufenden gehalten und erhalten gleichzeitig grüne Netzpolitik pur. Ausbaufähig ist einzig die Kommunikation mit anderen Usern, um die Potenziale von twitter als soziales Netzwerk noch besser zu nutzen.

Hier finden Sie die komplette Serie “So twittern Politiker”.

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