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Artikel

Social Media in Unternehmen:
Erlaubt ist, was die Zielgruppe will

28

Aug
2014

Veröffentlicht am 28.08.2014

Hinter jedem erfolgreichen Social Media-Auftritt steht mindestens ein konkretes Ziel – so lautet eines der positiven Ergebnisse einer Umfrage von crowdmedia. Für den Bericht über „Erfolgsfaktoren Social Media und B2B“ wurden 69 Experten aus dem B2B Marketing befragt. Bei einigen Firmen ist Marketing und Kundenbindung das wichtigste Element, andere legen den Fokus stärker auf Vertrieb und Rekrutierung. Allerdings investiert jedes Unternehmen einen sehr unterschiedlich hohen Arbeitsaufwand in die virtuellen Kanäle. In den meisten Firmen sind zwei bis vier Personen für die Betreuung der sozialen Medien zuständig, bei 20% der Befragten ist nur eine Person verantwortlich und bei 13% teilen sich 5 bis 10 Personen diese Aufgabe. Dabei wenden 32% weniger als eine Stunde Arbeitszeit auf die Pflege der Online-Kanäle auf und 38% nur ein bis zwei Stunden.

Zentrale und abteilungsübergreifende Social Media-Pflege

Außerdem ist die Verantwortlichkeit für die Social Media-Kanäle auf unterschiedliche Abteilungen und Bereiche innerhalb des Unternehmens verteilt. Zwar ist bei der großen Mehrheit die Marketingabteilung zuständig, doch auch die Bereiche Vertrieb, IT, Personal, PR und Kundenservice sind eingebunden. An dieser Stelle weisen die Autoren des Berichts darauf hin, dass „der Spagat zwischen zentraler Verantwortung und abteilungsübergreifender Zusammenarbeit gefunden werden“ müsse. Zudem ermutigen sie die Unternehmensmitarbeiter, über den Tellerrand zu schauen, von anderen Wettbewerbern zu lernen und ihren Fans genau zuzuhören.

Die Früchte der langen Arbeit ernten

Neben den internen Prozessen beschäftigt sich der Bericht auch mit dem generierten Inhalt und verweist auf das Motto, „dass der Köder dem Fisch schmecken soll und nicht dem Angler“ – soll heißen: erlaubt ist alles, was der Zielgruppe gefällt und hilft. Dabei werden die meisten redaktionellen Inhalte sowie Bild- und Videomaterial unternehmensintern erstellt. Nur bei 35% der Befragten liefern externe Quellen den Content für die sozialen Medien. Je kleiner das Unternehmen, desto eher wird ein Blog betrieben. Tatsächlich führen weniger als die Hälfte (43%) einen Corporate Blog. Ungeschlagene Spitzenreiter sind jedoch Facebook und XING mit jeweils über 70 Prozent der Kanalnutzung. Eine wichtige Erkenntnis ist zudem: „Geduld schlägt Euphorie“. Das bedeutet, je länger die sozialen Medien gepflegt werden, desto zufriedenstellender sind letztendlich die Ergebnisse.

Der vorstehende Artikel erscheint im Rahmen einer Kooperation mit dem Berliner Informationsdienst auf UdL Digital. Aylin Ünal ist als Redakteurin des wöchentlichen Monitoringdienstes für das Themenfeld Netzpolitik verantwortlich.

Wir weisen darauf hin, dass bei unseren öffentlichen Veranstaltungen auch Bild- und Tonmaterial in Form von Fotos oder Videoaufzeichnungen durch von uns beauftragte oder akkreditierte Personen und Dienstleister erstellt wird. Die Aufnahmen werden für die Event-Dokumentation und Event-Kommunikation auf den Social-Media-Kanälen des BASECAMP genutzt. Sie haben das Recht auf Information und weitere Betroffenenrechte. Informationen zu unseren Datenverarbeitungen sowie Ihren Betroffenenrechten finden Sie hier.