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Artikel

Rekorde bei der Bundestagswahl 2013

24

Sep
2013

Veröffentlicht am 24.09.2013

Am Sonntag wurde der 18. Deutsche Bundestag gewählt. 61,8 Millionen Wahlberechtigte waren aufgerufen, ihre Kreuze zu setzen, darunter drei Millionen Erstwähler. 4451 Kandidaten stellten sich zur Wahl – rund 900 mehr als bei der Bundestagswahl 2009. Wir haben außergewöhnliche Fakten rund um die neuen Bundestagsabgeordneten zusammengetragen:

Der jüngste Bundestagsabgeordnete

Der jüngste MdB im neuen Bundestag ist mit 26 Jahren der SPD-Abgeordnete Mahmut Özdemir. Der Jurastudent wurde im Wahlkreis Duisburg II mit 43,2% der Stimmen gleich mit Direktmandat nach Berlin geschickt. Der Titel als jüngster Parlamentarier ist nicht sein erster Rekord. Özdemir trat mit 14 Jahren in die SPD ein und wurde kurze Zeit später Vorsitzender der Jusos in seinem Stadtteil Homberg – der jüngste Juso-Vorsitzende in ganz Deutschland.

Der älteste Bundestagsabgeordnete

Der älteste Bundestagsabgeordnete ist Dr. Heinz Riesenhuber von der CDU. Der 77-jährige wurde mit 52,5% im Wahlkreis Main-Taunus gewählt und sitzt nun seit 1976 ununterbrochen im Bundestag. Als Alterspräsident des Bundestages wird er traditionell die erste Sitzung des neuen Bundestages einläuten.

Der knappste Vorsprung

Prozentual am knappsten ging die Direktwahl im Wahlkreis Märkischer Kreis II aus: 0,1% trennen Christel Voßbeck-Kayser (CDU) mit 41,6% von Dagmar Freitag (SPD) mit 41,7%.

Die nach Stimmen knappste Wahl ergab sich im Wahlkreis Essen III: Matthias Hauer (CDU) und Petra Hinz (SPD) erhielten prozentual jeweils 39,5% der Stimmen: Für Petra Hinz zählten die Wahlhelfer 59.040, für Matthias Hauer 59.043 Stimmen.

Der erfolgreichste Direktkandidat

Der größte Vorsprung zum zweitplatzierten konnte Stephan Mayer (CSU) im Wahlkreis Altötting erringen. Mit 65,8% der Stimmen trennen ihn 51,4% zum zweitplatzierten Direktkandidaten (SPD, 14,4%)

Die längste Amtszeit

Wolfgang Schäuble ist seit 1972 ununterbrochen für die CDU im Bundestag – nun beginnt seine 12. Legislaturperiode. Schäuble tritt stets im Wahlkreis Offenburg an, 56 Prozent der Wähler stimmten dieses Jahr für ihn als Direktkandidaten. Das erste Mal Abgeordneter war Schäuble unter Willy Brandt, es folgten drei Mal das Kabinett Schmidt, fünf Mal Kohl, zwei Mal Schröder und Angela Merkel.

Der höchste Stimmenanteil

Den höchsten Stimmenanteil konnte Franz-Josef Holzenkamp von der CDU im Wahlkreis Cloppenburg-Vechta erringen. Er wurde hier mit 66,3% der Erststimmen gewählt. Der 53-Jährige zieht damit zum dritten Mal als Abgeordneter ins Parlament ein. Schon 2009 wählten ihn 62,3 Prozent als Direktkandidaten – nur Guttenberg wollten damals knapp sechs Prozent mehr.

Das einzige grüne Direktmandat

Das einzige Direktmandat der Grünen hat bereits Tradition: Zum vierten Mal in Folge ist Hans-Christian Ströbele in seinem Berliner Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg mit 39,9 % der Erststimmen gewählt worden.

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Über den Autor

Die Autorin hat unser Unternehmen zwischenzeitlich verlassen. Quandt war bis zum Mai 2015 Leiterin des BASE_camps und hatte in dieser Funktion maßgeblichen Anteil am Ausbau des Flagshipstores in Berlin-Mitte zum digitalen Kompetenzzentrum und Treffpunkt der Szene mit diversen Liveformaten.