„Game based Learning“ – Computerspiele für das Klassenzimmer im BASE_camp

Veröffentlicht am 12.04.2011

Computerspiele gelten gemeinhin eher als Ärgernis oder Ablenkung, wenn es um Erziehungsfragen geht. Ganz anders sieht dies eine junge Generation von Spiele-Designern: Für sie stellen Computerspiele ein neues digitales Lernmedium dar – fast perfekt dafür geschaffen, Wissen in Zukunft spielerisch und per Computer zu vermitteln.

Carl Frech, Tobias Hübner, Linda Breitlauch, Dirk Poerschke, Jörg Hofstätter: Auf dem Spielplatz mit "Ludwig"
Carl Frech, Tobias Hübner, Linda Breitlauch, Dirk Poerschke, Jörg Hofstätter: Auf dem Spielplatz mit „Ludwig“, Foto: E-Plus-Gruppe
Um diese „Gamification“ des Unterrichts ging es am vergangenen Donnerstag bei der Veranstaltung „ Game based learning – Das Klassenzimmer des 21. Jahrhunderts als digitaler Spielplatz? “ im BASE_camp. Vorgestellt wurde das Physikspiel „Ludwig“, das ab Herbst in Österreichs Schulen für  für 11- bis 14-Jährige eingesetzt werden wird. Es stammt von dem Wiener Unternehmen „ovos“, dessen Gründer Jörg Hofstätter einer der Panelteilnehmer war.

Neben ihm diskutierten: Prof. Dr. Linda Breitlauch (Mediadesign Hochschule Düsseldorf) , Prof. Carl Frech (Hochschule für angewandte Wissenschaften in Würzburg), Tobias Hübner (Gymnasiallehrer in Bocholt, Dirk Poerschke (Zentrum für Medien und Bildung in Düsseldorf).

Computerspiele werden zukünftig Teil des modernen Unterrichts sein – soweit waren sich an dem Abend alle Panelteilnehmer einig.

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