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Netzinfrastruktur ist Grundlage und Treiber der Digitalisierung: Sie ermöglicht Menschen, unabhängig von ihrem Wohnort an Bildung und Informationen, medizinischer Versorgung, am sozialen Leben und an der Arbeitswelt teilzuhaben. Einerseits möchten Verbraucher in Deutschland schnelles und flächendeckendes Internet, andererseits erhält der Ausbau neuer Funkmasten in der Nachbarschaft häufig wenig Unterstützung. Wie geht man mit so einem Paradoxon um?

Im vergangenen Jahr erlebten wir in Deutschland eine intensive Debatte über den Stand der Mobilfunkversorgung und zukünftige Anforderungen an den Ausbau der Netze. Bereits in ihrem Regierungsprogramm zur Bundestagswahl 2017 legte sich die CDU darauf fest, dass Mobilfunknetze künftig in Deutschland flächendeckend verfügbar sein sollen. Die große Koalition wiederholte diese Position in ihrem Koalitionsvertrag, während die Grünen, die FDP und die Linke flächendeckenden Ausbau der digitalen Infrastruktur in ihren Programmen anfordern. Die Netzbetreiber haben aber bei Bauvorhaben vielerorts mit Hindernissen wie zum Beispiel schleppenden Genehmigungsverfahren zu kämpfen.

Wir haben uns mit dem Thema Hindernisse des Mobilfunkausbaus in Deutschland intensiv beschäftigt und dazu eine interaktive Karte erstellt, die Presseartikel über Initiativen gegen Mobilfunk zeigt. Allein zwischen 2017 und 2019 wurden in Deutschland über 339 Artikel veröffentlicht, die sich mit der Ablehnung von Mobilfunkstandorten befassen.


 


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